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| Museum und Ruine geöffnet ODERNHEIM. Sowohl die Klosterruine als auch das Museum auf dem Disibodenberg können von Besuchern täglich von 9 bis 18 Uhr besichtigt werden. Führung können nach telefonischer Absprache vereinbart werden. Oeffentlicher Anzeiger vom 28.07.2004 Quartett spielt bei Menschels MEDDERSHEIM. "Wien, Wien, nur du allein" lautet das Motto beim Operettenabend am Samstag, 31. Juli, 20 Uhr, im Kurhaus Menschel. Sopranistin Elke Tamaru, Tenor Michael Senzig, Schauspieler Moritz Stoepel und Pianist Wolfgang Nieß bieten Melodien und Literatur-Einlagen. Oeffentlicher Anzeiger vom 28.07.2004 Fischerfest des ASV in Staudernheim Der Fischerei-Sport-Verein Staudernheim lädt alle Mitglieder, Freunde, Gönner und alle weiteren Interessierten zu seinem Fischerfest am Samstag, 31. Juli, und Sonntag, 1. August, auf sein Vereinsgelände an der Dammstraße ein. Geboten werden natürlich Fischspezialitäten, aber auch Fleisch und Wurstgerichte sowie diverse Getränke. Oeffentlicher Anzeiger vom 28.07.2004 "Daabacher Sprichklobber" rissen Publikum erneut mit Theateraufführung zur Daubacher Kirmes ist seit Jahren Besuchermagnet DAUBACH. Der Gemeindesaal war proppenvoll, als Friedhelm Blattau die Glocke schwang und die Theatergruppe "Daabacher Sprichklobber" ankündigte. Aufgeführt wurde "Chaos GmbH & Co - Wir stellen um auf Computer" von Frank Ziegler, eine Betriebsprüfung mit überraschendem Ende. Seit Jahren schon ist die Aufführung zur Kirmes ein wahrer Magnet. Die Sprichklobber suchten wieder ein Stück aus, das die Zuschauer mitriss. Die "Toilett-Werbe GmbH" ist nach Meinung des unnachgibigen Betriebsprüfers Willi Saft (Manfred Espenschied) ein Saftladen, der dringend rationalisiert werden müsse. Als das bekannt wird, bangen alle Mitarbeiter um ihre Jobs. Die Sekretärin Gisela Herdamit (Klaudia Greber) mutmaßte, da sei ein Komp(l)ott im Gange. Auch Schreibkraft Antje van Ültje (Jutta Espenschied) ist entsetzt. Sie ist bis über beide Ohren in ihren Chef verliebt, Dr. Herbert Schönbrot (Hermann Hertwig), ein liebenswerter älterer Herr, der in Stresssituationen mal gerne einen hebt, vor allem dann, als der Betriebsprüfer auftaucht. Betroffen von der Umstrukturierung der Firma auch Helmut Malewski (Martin Blattau), der Hausmeister, der einen Narren an Trudi Megabyte (Astrid Müller) gefressen hat, an jener Computerfachfrau mit der überdrehten Computersprache, die die Umstellung in der Firma vornehmen soll. Und da war noch Ulli Schneider (Alfred Greber), der Auszubildende mit der langsamen Stimme, der ständig das Lottogeld einsammeln wollte. Die Unruhe in der Firma ist groß. Gisela Herdamit und Antje van Ültje befragten das Orakel. Sie arbeiteten aber auch einen Schlachtplan aus und standen auf "Frauen-Power". Mit einem Trick wurde der Betriebsprüfer ausgeschaltet. Mit einem Beweistonband konnten die Bediensteten den großen Boss, Mister Pii.Wii. Smith (Christopher Espenschied) überzeugen. Der sagte schließlich, "alles roger, weiterarbeiten". Einziger Verlierer war am Ende der Betriebsprüfer. Den setzten sie vor die Tür und riefen ihm noch nach, "stell dich in die Schlange beim Arbeitsamt, Safti". Viel Applaus war der verdiente Lohn für die Darsteller, denen ihre Rollen wie auf den Leib geschrieben waren, aber auch für Souffleuse Marliese Blattau. (kh) Das Stück wird im Oktober nochmals aufgeführt. Westwind eröffnet die Guldentaler Kerb und feiert 15. Band-Jubiläum Die Rockgruppe Westwind eröffnet am Freitag, 30. Juli, ab 20 Uhr auf dem Kerbeplatz die Guldentaler Kerb und feiert dabei ihr 15- jähriges Bestehen. Zum Jubiläum der Band haben sich wieder etliche Freunde angesagt. So wird Herbert Cartus, der Kopf der Westernhagen-Cover-Band Taximann die Session eröffnen. Multitalent Christian Bernard wird in mehreren Rollen zu sehen sein, ein weiterer Höhepunkt wird sicher der Auftritt von Manuel Lothschütz, dem "Robbie Williams aus Kusel". Zu später Stunde erklingt lateinamerikanische Musik im Stile von Carlos Santana. Die Musiker der Band Latin um Gitarrist Marc Kluschat werden dabei diesmal von Joe Fuhr begleitet, und auch die Acid-Queen von "Tommy", Giorgina Kazungu, ist erstmals in Guldental dabei.Oeffentlicher Anzeiger vom 28.07.2004
De kleen Arik und di Micke
De kleen Arik, er is grad e'mol Zweejehalb, geht in de "Alternative"-Kinnergaade un lernt dort for sei zukinfdich Leewe. Sei Vadder un sei Mudder laafe aach in di Richdung. Jetz kame merr uff Besuch, do sitzt, leeft odder schdeht der kleen Arik (so Name gibt's heit aach bei deitsche Buwe), wohlgemerkt, er is noch kee drei Johr, un fängt middeme Wasserglas Micke. Wi sich een gesetzt hot, leeft'er hiin, schdilpt's Wasserglas iwwer di Mick un schiibt deno e' Schdick dick Babiir zwische Wasserglas un di Dischplatt. Deno wa di Mick gefang! Jetz konnt'er das Glas mitsamt dem Babiirdeckel hochheewe. Was hodder gemacht, der kleen Kerl? Er geht middem Wasserglas un dere Mick aan di Kichediir, di in de Gaade fihrt, un lässt di Mick widder fliije. Fort war'se! Na, ich saat zu dem Bub seine Mudder: "Was macht dann Eijer Bub do? Der fängt Micke un lässt'se deno jo widder fortfliije!" Do saat di Mudder: "Das macht'er schunn seit geschdern so, nodem'er aus'em Kinnergaade kam. Schunn de ganze Daach fängt'er een Micke no de anner, dono lässt'er se widder in de Gaade fliije." "Na un?" saat ich, "Ihr habt jo immer noch di ganz Kich voll Micke, di missde doch wenicher werre?" "Och, woher dann?", saat dem Bub sei Mudder. "Wenn di dorch di Diir e'nausfliije, komme'se dorchs Kichefenschder widder e'rinn!" Do dacht ich: Aldernadive sinn doch annere Leit wi unser eener. Ich hätt di Mick uff de Schdell kabuttgeschlaa, deno wär Ruh gewees - nor, mit was hätt solle der Bub deno schbiile? Un wi hädder solle di Achdung vorm Leewe lerne, wenn nit mit "seine" Micke?Oeffentlicher Anzeiger vom 28.07.2004 Sommerfest in St. Katharinen ST. KATHARINEN. Das Sommerfest der Feuerwehr beginnt am Samstag, 31. Juli, um 19 Uhr am Gerätehaus. Es wird gemeinsam gegrillt. Am Sonntagmorgen geht's um 9.30 Uhr mit einem zünftigen Frühschoppen weiter. Alle Bürger sind zum Fest eingeladen.Oeffentlicher Anzeiger vom 06.07.2004
Großer Umzug: Ungeheuer von Loch Ness zog durch Deslochs Straßen Bemerkenswerte 19 Programmpunkte hatte der Kerweumzug in Desloch. Und außerdem noch ein ganz aktuelles Thema, nämlich Europa. Griechenland wurde von der Fußgruppe Frederick & Co. gezeigt. Die Gruppe Silvia/Sabrina setzten das Thema Schweiz um. Mallorca erhielt von Luisa & Co. eine eigene Fußgruppe, die Tischtennisspieler kümmerten sich um Italien. Die Fußgruppe von Iris, Nicole und Kerstin warben für Spanien, derweil die Feuerwehr die Deutschen mimten. Die Tanzgruppe hatte das Thema Ungarn, während sich die erste Jugendgruppe auf ihrem Wagen die Österreicher vornahmen. Weiter ging es mit den Sängern und ihrer Finnland-Fußgruppe. In holländischen Trachten gingen die Landfrauen, dahinter miemte die zweite Jugendgruppe die Schotten - einer verkleidete sich als Seemonster Nessi. Abschließend der fünf Meter hohe aus Eisenmatten nachgebaute Eifelturm, an dem die "Bollermänner" 16 Stunden lang geschweißt haben. Der Umzug schlängelte sich gut 20 Minuten lang durch die Straßen. Andere Dörfer werden sich enorm anstrengen müssen, um diese Vorgabe toppen zu können.Oeffentlicher Anzeiger vom 28.07.2004 Strecke führt um das "Ende der Welt" Fahrrad- und Wandertour am Jahrmarktsamstag BAD KREUZNACH. Die Sektion Nahegau des deutschen Alpenvereins bietet auch in diesem Jahr wieder eine Fahrrad- und Wandertour am Jahrmarktsamstag, 21. August, an. Es ist die inzwischen 20. Tour. Waren es vor 20 Jahren 30 Mitglieder mit Renn- und Wanderrädern so sind es heute Mountainbiker und Wanderer, die unter dem Motto "Schinderhannes III" um 9 Uhr am Hermann-Löns-Weg 1 in Hargesheim aufbrechen. Für die Wanderer ist das "Ende der Welt" im Hegwald Ausgangspunkt und Ziel. Die Strecke ist 18 Kilometer lang. Die gemeinsame Schlussrast für Biker und Wanderer ist in Braunweiler im Gasthaus Linde. Weg in den Dachstuhl lohnt sich Handwerkskunst findet Bewunderer - Modell der Konstruktion geplant MEISENHEIM. Über 67 Stufen erreicht man den Speicher der Meisenheimer Schloßkirche. Viele Besucher stellten fest: Der Weg über die steinerne Wendeltreppe lohnt sich. Oben öffnet sich ein 12,5 Meter hoher Raum bis zum Dachfirst, so hoch, dass er nur mit modernen Geräten vermessen werden kann. Dank der Einführung durch Werner Schnuchel vom Institut für Baugeschichte der Uni Karlsruhe konnte nicht nur der gewaltige Raum, sondern die Leichtigkeit der Holzkonstruktion bewundert werden. Mit Fotos und Zeichnungen führte Schnuchel sehr anschaulich in den mittelalterlichen Kirchenbau ein. Die Zeichnung des Dachstuhls oberhalb des Schiffes von dem berühmten hessen-homburgischen Architekten Georg Moller erscheint seit den 1830er Jahren in wissenschaftlichen Publikationen, ohne dass sie jemals mit dem Gebäude verglichen und korrigiert wurde. Architekturstudenten aus Karlsruhe haben die ersten maßgetreuen Zeichnungen angefertigt. Und nachdem die Höhe festgestellt wurde, konnte die Dachneigung berichtigt werden. Die ersten Risse des Stuhls oberhalb des Chors und der Fachwerkwand wurden ebenfalls gezeichnet. Ein Vergleich der Zeichnungen mit dem Dachstuhl des Freiburger Doms zeigte, wie holzsparend und stabil die Konstruktion in Meisenheim ist. In Freiburg sieht man "den Wald vor lauter Balken" nicht. Schnuchel betonte, die Meisenheimer Kirche sei sehr spätgotisch. Halle und Dachstuhl gehören nicht dem Mittelalter, sondern der Renaissance an. Das von Donato Bramante gebaute Tiempietto, eine Ikone der Renaissance, wurde 1502, zwei Jahre vor der Schloßkirche eingeweiht. Über eine neue Treppe konnten die Gäste die Konstruktion oberhalb des Chors besichtigen. Dieser Dachstuhl völlig eigenständig. Schnuchel ist überzeugt, dass nach Fertigstellung dieses Bauabschnitts der Chor als Kirche benutzt wurde - der Vorchor von der Gemeinde, das Chorpolygon für die liturgischen Handlungen durch die Johanniter. Eine Fachwerkwand schloss ihn vorläufig ab. Werner Schnuchel hat das Innovative am Dachstuhl und das hohe technische Können der Zimmerleute veranschaulicht. Ihnen wurde bewusst, dass nicht nur die an dem Bau beteiligten Baumeister und Steinmetze hervorragende Arbeit leisten. Schnuchel bat um Spenden zur Förderung eines Modells des einmaligen Dachwerks, das den Kirchenbesuchern zugänglich sein soll. Die Grundlage - maßgerechte Zeichnungen der Holzkonstruktion - hat Architekturstudent Friedrich Bader schon gezeichnet. Bevor er wieder fuhr, besichtigte Schnuchel den Keller unterhalb des Chorpolygons mit Pfarrer Gunnar Krüger und der Ersten Vorsitzenden des Historischen Vereins, Karen Gross. Nicht erst beim Einbau der Heizung wurde der hohe Raum erheblich verändert. Einst wurde ein neues Tonnengewölbe eingezogen, vieles liegt heute hinter Putz. Nicht nur der Urzustand gibt Rätsel auf, sondern wie der Keller mit Vorraum genutzt wurde, bis er unter anderem an die Landschreiberei verpachtet wurde. (kg) Herzklopfen nicht ausgeschlossen beim Auftritt der Liebestöter Theater am Ellerbach öffnet am
Wochenende seine Pforten an der Lauergasse: Zu Gast sind Valter Rado und Cesare
Bonanno von I Pendolari Dell'Essere BAD KREUZNACH. Der Ort der
Handlung liegt am Ufer des Ellerbachs, dieses Mal nicht am Fischertor Magister-Faust- Gasse, sondern in entgegengesetzter Richtung an der
Zwingelbrücke, Lauergasse. Zeit: Samstag, 31. Juli, und Sonntag, 1. August,
jeweils ab 20.30 Uhr. Und spätestens jetzt wird klar, dass es sich um das
Theater am Ellerbach handelt, in dem dieses Jahr das Duo I Pendolari
Dell'Essere das Stück mit dem einprägsamen Titel "Tatum... Tatum...
Crack" zum Besten gibt. Der Kulturverein kreuz & quer
hat die beiden Italiener verpflichtet, weil sie "das Kabarett der
Zukunft" verkörpern - nicht belehrend, sondern "amüsant, ohne das
Publikum zu quälen". So beschreibt Barbara Kutsch, die Vorsitzende des
Kulturvereins, den Stil der von der Kritik hoch gelobten Pendolari. Valter Rado
und Cesare Bonanno, die beiden "Pendler des Seins", verzichten auf
jeden Effekt. Sie sparen sich sogar das Kostüm und treten im Adamskostüm auf.
Damit das Ellerbach-Theater bei Regen, Gewitter, Sturm
oder was dieser Sommer sonst noch bereithält, nicht ins Wasser fällt und die
beiden Protagonisten sich nicht erkälten, hat der Kulturverein kreuz & quer
vorsorglich die Aula der Reitschule als Ausweichquartier gebucht. Was hat es nun mit "Tatum...
Tatum... Crack" auf sich? Lautmalerisch soll in diesem beziehungsreichen
Titel "das hoffnungsvolle Klopfen des Herzens" anklingen, bis es
bricht, erklärt Barbara Kutsch. Valter Rado und Cesare Bonanno kreisen in ihrer
Zweierkiste den Themenkomplex Liebe, Sex und alles, was damit zusammenhängt,
gewagt, aber nicht anstößig ein. Sie sind "zwei Liebestöter ohne
Sünde" befand ein Kritiker. Liebe zur Malerei und Natur zeichnet dieses Trio aus Freizeitmaler aus Volxheim zeigen im Haus des Gastes Auswahl ihrer Arbeiten: Am 6. August kann man sie dort auch treffen BAD KREUZNACH. Natur, Landschaft und Architektur - das sind die Sujets, denen sich die Hobbymaler Axel Möllenkamp, Rainer Kozian und Dieter Oswald widmen. Im Haus des Gastes zeigen sie jetzt eine Auswahl ihrer Arbeiten. Die drei Männer leben in Volxheim und malen und zeichnen seit ihrer Jugendzeit. Sie fühlen sich in ihren Bildern einer naturalistischen Darstellung verpflichtet. Wer zeichnet und malt, sieht das Vertraute mit einem anderen Blick als der Nachbar. Die Freizeitmaler lassen sich von ihrer Umgebung anregen und arbeiten in unterschiedlichen Techniken. Axel Möllenkamp bevorzugt Aquarellfarben, Tusche und Pastellfarben, um seinen Arbeiten Ausdruck und Kontur zu verleihen. Zu seinen Lieblingsmotiven gehören beispielsweise Klein Venedig, die Partie an der Nahe mit dem Fischerturm, den Brückenhäusern oder die Trullis in den rheinhessischen Weinbergen bei Flomborn. Streng grafisch sind die Linien in den farblich unaufdringlichen Stadtansichten von Rainer Kozian, die wie am Reißbrett angelegt wirken. Besonders reizt es ihn, rheinhessische Häuserensembles zu malen. Satte Töne dominieren in den Landschaftskompositionen von Dieter Oswald, beispielsweise üppiges Grün in einer exotischen Landschaft mit einem Wasserfall. Ein Gartenidyll hat ihn dazu inspiriert, Kletterrosen in Ölfarben zu malen, die die Blüten in ihrer ganzen Pracht der Sonne entgegenstrecken. (ak)
Zum Ramazzotti-Hoffest STAUDERNHEIM. Mit einem Frühschoppen eröffnet der Ramazzotti- Club Staudernheim sein Hoffest am Sonntag, 8. August, um 10 Uhr, im Innenhof der Gaststätte Steuerwald. Die Odenbacher Straßenmusikanten spielen ab 11 Uhr, gegen Abend tritt Mario auf. Außerdem ist auch noch ein Karaoke- Wettbewerb geplant. Alte Odernheimer Linde krankt Evangelisches Gemeindefest stand im Zeichen des 113-jährigen Baumes ODERNHEIM. Ganz im Zeichen der Kirchenlinde stand das evangelische Gemeindefest auf dem Kirchenplatz. Der 113 Jahre alte Baum kränkelt allerdings und zeigt Symptome, die mit Sorge beobachtet werden. Ganze Astpartien sterben ab, das Laub wächst nicht mehr so dicht, und auch das Kronenvolumen hat abgenommen. Zudem verfärben sich die Blätter, der Stamm ist zuweilen morsch. Der Landschaftsarchitekt Martin de Weyl hatte drei Stellwände aufgestellt, die die Geschichte der Linde, die am 12. März 1891 zum 70. Geburtstag des bayrischen Prinzregenten Luitpolt gepflanzt wurde, beleuchtet. Er hielt vor den zahlreichen Besuchern ein fachmännisches Referat, das sich ganz mit dem wohl wichtigsten Baum im Ort und dessen Erhaltung beschäftigte. Hierbei ging es von der Umgestaltung des Kirchenplatzes, der Baumpflege sowie dem Wasserhaushalt der Linde bis hin zu den Beeinträchtigungen im Wurzelbereich. Tatsache ist, dass der Baum die Hilfe von Fachleuten aber auch die aller Odernheimer braucht, denen das Schicksal der Kirchenlinde nicht egal ist. Schließlich kann eine solche Winterlinde bis zu 1000 Jahre alt werden. Außerdem stelle der Mammutbaum ein Stück Odernheimer Geschichte aus der ehemaligen bayrischen Zeit dar, bemerkte der Experte. Insgesamt konnte Pfarrer Ernst Marx das Odernheimer Fest, das auch vom Kirchenchor mit vier Liedbeiträgen mitgestaltet wurde, als gelungen bezeichnen. (gd) Rudi Weis gründete Schalke-Fanclub Nun gib es auch einen Fanclub von Schalke 04 in der Region. 14 Freunde des Fußballbundesligisten haben den Fanclub Nahe-Hunsrück gegründet. Der Erste Vorsitzende ist Rudi Weis (43) aus Hennweiler. Er ist mit dem Fußball schon von Kindesbeinen an vertraut. Er ist Schiedsrichter beim VfR 07 Kirn. Zurzeit ist er damit beschäftigt, den Fanclub in der Region bekannt zu machen. Er möchte für die Mitglieder Fahrten zu den Spielen von Schalke und zudem einige Feste organisieren. Wieder Open-Air-Festival im Hahnenbachtal RUDOLFSHAUS. Nach drei Jahren Pause veranstaltet die Kulturinitiative (KIH) am Wochenende 6./7. August wieder ein Open-Air-Festival im Hahnenbachtal bei Rudolfshaus. Folgende Bands haben unter anderem zugesagt: Los Langeros (Punk aus Irland), Funkoholics (Bad Kreuznach), Dizzy Bees (Funk aus Ludwigsburg), Krusty Moors (Irish Folk aus Karlsruhe), Village Blues Band (Idar-Oberstein) und Better the Devil (Irish Folk aus Basel/Idar-Oberstein Für Backfisch anmelden OBERHAUSEN. Sein Sommerfest feiert der MGV am Samstag und Sonntag, 7. und 8. August, auf "Billys Wiesen". Am Samstag ist um 18.30 Uhr ist Faßanstich mit Freibier. Am Sonntag gibt es ab 12 Uhr Backfisch mit Kartoffelsalat. Nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen. Und wer glaubt das er für 1,99 Euro einen passablen Rebsortenwein erwischt, dem ist nicht zu helfen. Schließlich fahren ja auch jede Menge Leute mit dem Auto, ohne eine Ahnung zu haben , wie der Motor funktioniert. Einen Mercedes gibt es allerdings auch da nicht zum VW-Preis. Und doch bleibt ein schaler Nachgeschmack. Der billige „Verduzzo-Prosecco“ macht dem reinrassigen „Prosecco“ Konkurrenz. Wer als Erzeuger oder Händler dann teureren, „echten Prosecco“ verkaufen will und einen entsprechenden Preis erzielen muss, beißt beim preissensiblen Konsumenten auf Granit. Die wirtschaftlichen Folgen sind enorm- das ist die Kehrseite der Medaille“. Also noch mal für alle: Prosecco ist eine Rebsorte!!!!!!! IHR NAHE-HAUS Lößkindl sind eine geologische Besonderheit Lößkindl, auch Lößpuppen, sind nichts Außerirdisches, sondern ganz und gar irdisch in einer Lehmgrube im Raum Bad Kreuznach zu finden. Was normalerweise in tiefgründigen Schwarzerde- Standorten der Erde, etwa der Ukraine, aber auch der Magdeburger Börde häufig anzutreffen ist, hat sich auch in Böden unseres Raums gebildet: bizarre, vielgestaltige Kalk-Konkretionen (Anreicherungen), so genannte Lößkindl oder Lößpuppen, die nicht an der Oberfläche, sondern eher ab einer Tiefe von einem Meter. Die Formen sind auch Grund für die Namensgebung. Voraussetzung waren und sind geringe Niederschläge in langen geologischen Zeiträumen, in denen löslicher Kalk in tiefere Erdschichten ausgewaschen wurde und sich dort meist um Gesteinspartikel angereichert und verfestigt hat. Der Fundort dürfte auch zur geologischen Einordnung und Beschreibung der Region für das geologische Landesamt interessant sein.Kein Polit-Widerstandskämpfer Abschied von Legenden - Bild Paul Schneiders hat sich 65 Jahre nach dem Tod des "Predigers von Buchenwald" gewandelt Als Gefangener, der aus seiner Zelle heraus den Gefangenen auf dem Appellplatz aufmunternde Bibelworte zurief, ist der Pferdsfelder Pfarrer Paul Schneider weitläufig in Erinnerung. Doch das Bild vom "Prediger von Buchenwald" hat sich gewandelt. BAD SOBERNHEIM / WEIMAR. Das Grauen von Buchenwald bekommt gleich neben dem Lagertor konkrete Gesichter. Von den 26 einstigen Zellen des so genannten Bunkers wurden sechs mit Namenstafeln und Fotos zu Gedenkorten für jene Häftlinge, die hier in Einzelhaft von SS-Wachpos- ten zu Tode gequält wurden. Zu den bekanntesten Opfern der Folter und Misshandlung in dem Arrestbau gehört Pfarrer Paul Schneider, dessen Todestag sich am Sonntag, 18. Juli, zum 65. Mal jährt. Wegen Kritik inhaftiert Dem Tod des 41-Jährigen nach 15 Monaten Isolationshaft waren wiederholte Konflikte mit der Nazipartei und den gleichgeschalteten "Deutschen Christen" im Rheinland vorausgegangen. Nachdem sich Schneider 1934 in seiner Heimat Pferdsfeld im Hunsrück der Bekennenden Kirche angeschlossen hatte, wurde er in den folgenden Jahren wegen seiner Kritik an der NS-Ideologie mehrfach inhaftiert. Im November 1937 kam er aus dem Gestapo-Gefängnis Koblenz nach Buchenwald, wo ihn die SS nach monatelanger Zwangsarbeit im Steinbruch schließlich im April 1938 im "Bunker" arretierte. Schneiders "Vergehen": Er hatte sich geweigert, beim Häftlingsappell zu Hitlers Geburtstag die Hakenkreuzfahne zu grüßen. Die Konsequenz, mit der sich der rheinische Pfarrer nicht nur in dieser Situation den Machthabern widersetzte, hat Mithäftlinge immer wieder stark beeindruckt, tief bewegt. So waren es vor allem die Erinnerungen von Überlebenden, die nach 1945 das Bild vom "Prediger von Buchenwald" entstehen ließen, der aus seiner Zelle den Gefangenen auf dem Appellplatz aufmunternde Bibelworte zurief. Bis heute ist dieses Erinnerungsbild fester Bestandteil des Gedenkens an die Nazi- Opfer weit über Buchenwald hinaus. Zugleich aber ist 65 Jahre nach Schneiders Tod der Blick auf das erste Opfer der Bekennenden Kirche differenzierter geworden. Das zum Teil politisch instrumentalisierte Bild des antifaschistischen Widerstandskämpfers Paul Schneider weicht zunehmend dem Bild des Menschen Paul Schneider, der aus einer tiefen religiösen Überzeugung das NS-Unrechtsregime strikt ablehnte. Dazu beigetragen haben nicht zuletzt die Schneider- Biografie des US-amerikanischen Historikers Claude Fos- ter sowie die Dokumentation der Theologin und Filmemacherin Sabine Steinwender mit dem Titel "Ihr Massenmörder - ich klage euch an". Hinzu kamen jüngst Untersuchungen zu Berufsverboten der rheinischen Kirche für mindestens 193 Männer und Frauen in der NS-Zeit - darunter Paul Schneider. Auch die Gedenkstätte Buchenwald stellt den Kirchenmann mit seiner ungebrochen aufrechten Haltung nicht mehr als herausgehobenen politischen Widerstandskämpfer dar. Die jetzige Einordnung unter das Generalthema "Selbstbehauptung des Einzelnen" sei vielmehr ein Hinweis auf Schneiders tiefe religiöse Grundhaltung und Kompromisslosigkeit in Glaubensfragen, betont Gedenkstättendirektor Volkhard Knigge. Zugleich werde damit der idealisierende Widerstand aus dem DDR-Geschichtsbild überwunden. Denn innerhalb dieser Legende sei Schneider zunehmend zur politischen Funktionsfigur geworden, so der Historiker: "Sein Schicksal an der Seite von Kommunisten wie Ernst Thälmann, Sozialdemokraten wie Rudolf Breitscheid und internationalen Widerstandskämpfern diente auch zur historischen Legitimation der DDR." Kommt auf den Menschen an Vor diesem Hintergrund sollten nicht zuletzt die Kirchen zu einer loyalen Haltung gegenüber dem Staat gebracht werden, so Knigge. Doch wenn über das Gedenken an Persönlichkeiten wie Paul Schneider "wirklich historische Aufklärung" erreicht werden solle, "dann kommt es auf den Menschen an und nicht auf Legenden", fügt der Direktor der Gedenkstättenstiftung hinzu. (epd) Konzerte in Kirchen BAD KREUZNACH. Chor- und Orgelkonzerte bilden 2004 den Schwerpunkt bei den Sommerkonzerten in Kreuznacher Kirchen. Die wachsende Anerkennung dieser zum vierten Mal von den evangelischen Kirchengemeinden und dem katholischen Seelsorgebezirk organisierten Konzert- Reihe wird dokumentiert durch die Aufnahme von drei Konzerten in den Kultursommer Rheinland-Pfalz.
Oeffentlicher Anzeiger vom 14.07.2004 Theater als Tanz "Vier Jahreszeiten" BAD KREUZNACH. Grüner, lila- und rosafarbener, pinkfarbener, brauner und grauer Tüll zierte die ansonsten schwarzen Kostüme der Tänzerinnen und des einen kleinen Tänzers der Ballettwerkstatt 21, die am Sonntag im Kurhaus Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten" als handlungsloses Tanztheaterstück aufführten. Es war eine gelungene, moderne Tanz-Inszenierung des Vivaldi-Stückes unter der Leitung von Ballettlehrerin Bernhild Thormaehlen. Die kleinen und großen Tänzer hüpften und schwebten über die Bühne, vollführten Reigen und tanzten dazu zur musikalischen Beschreibung der "Vier Jahreszeiten": den erwachenden Frühling, den blühenden Sommer, den frischen Herbst und den kalten Winter.Oeffentlicher Anzeiger vom 14.07.2004 Binger Open Air ist die Adresse für Freunde von Rock, Jazz und Ska Das Binger Open Air lockt am Freitag, 16. Juli, und Samstag, 17. Juli, auf den von Wald umgebenen Rochusberg. Los geht's am Freitag um 20.15 Uhr mit den Gewinnern des Rock 'n Pop Youngsters Wettbewerbs, der Newcomerband "Homemade Marmelade". Mit dabei sind unter anderem auch "The Bones", "Grosses Kino", "Neck" (Bild), "Frau Doktor" und "Steakknife". Eine zusätzliche Band wird auf der Zweitbühne spielen, hier gibt es am Samstag ab 15 Uhr ein Kinderprogramm, das für Eltern mit Kindern keinen Eintritt kostet. Am Samstag wird "Bobarino Gravittini" aus den USA mit seinen Jonglage-Künsten beeindrucken, und die "Firedancer" aus Frankfurt lassen die Nacht zum Tage werden.Oeffentlicher Anzeiger vom 14.07.2004 Tolle Stimmung beim Konzert im Park Jugendorchester begeisterte mit einem Show-Programm - Am Samstag spielt eine britische Band BAD KREUZNACH. Musik lag in der Luft, als das Jugendorchester Görlitz am Montagabend im Kurpark zum musikalischen Spaziergang durch die Welt einlud. "Lass die Sonne in dein Herz" sang die junge Solistin Jule. Die etwa 30 Musikerinnenen und Musiker im Alter von 14 bis 19 Jahren der Musikschule Fröhlich in der niederschlesischen Europastadt Görlitz erwiesen sich als Meister des Improvisierens und spielten "Singing in the rain". Die Akteure ließen musikalisch die Sonne aufgehen mit "Italo Power" und dem Sommerohrwurm "I'am walking on sunshine". Das muntere Moderatorenteam Gitty und Marcel begleitete das Publikum bei der Reise durch die bunte Unterhaltungswelt mit Broadway-Melodien und Musical-Hits. Die jungen, sympathischen Leute machten mit einem Fragespiel auch Werbung für ihre Heimatstadt. Wer beispielsweise wusste, in welchem Bundesland Görlitz liegt, der konnte ein Fässchen Görlitzer Pils gewinnen. Viele Zuhörer waren sich einig: Diese Kapelle begrüßen wir gerne wieder in Bad Kreuznach. Das nächste Konzert im Kurpark ist am Samstag, 17. Juli. Ab 15 Uhr spielt die Carlisle Youth Concert Band. Eintritt frei. (ak) Mit dem Heißluftballon lautlos am Himmel über dem Naheland Fünfter Ballonfahrer-Treff vom 16. bis 18. Juli auf Norheimer Nahewiesen NORHEIM. Am kommenden Wochenende, 16. bis 18. Juli, haben wieder die Heißluftballone die Lufthoheit über Norheims Nahewiesen. Drei Tage lang lädt Gastland Nahe zum fünften Ballonfahrer-Treff im Nahetal ein, einer der größten Veranstaltungen seiner Art in Rheinland-Pfalz. Zwischen 15 und 20 Ballone aus Nah und Fern werden erwartet. Für Freitagabend ab 18.30 Uhr ist der erste Ballonstart zur Fahrt über die Nahelandschaft geplant. Die Fuchsjagd beginnt am Samstag um 18.30 Uhr. Höhepunkt ist am Samstag das Schauspiel des Ballonglühens ab 22.30 Uhr. Neu im Programm ist das "Fly in" am Sonntagmorgen ab 9 Uhr. Dabei versuchen die Ballonfahrer, punktgenaue Landungen auf den Norheimer Nahewiesen. Wie immer bietet Gastland Nahe den Besuchern die Möglichkeit, der Mitfahrgelegenheit mit anschließender Ballonfahrer- Taufe an. König Johann Aufführung des Dürrenmatt-Stücks am Samstag auf der Kyrburg KIRN. Die Theatergruppe Randfall Productions aus Bad Kreuznach führt am Samstag, 17. Juli, ab 20.30 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) zusammen mit der VHS Kirn und der Kyrburg auf der Freilichtbühne Kyrburg das Friedrich-Dürrenmatt- Stück "König Johann" auf. Wir verlosen dazu heute in einer Telefonaktion drei Mal zwei Eintrittskarten. Zum Inhalt: Johann, König von England, wird durch seinen Neffen Arthur der Thron streitig gemacht. Dahinter steht der französische König Philipp, an dessen Hof der Neffe lebt. Es kommt zum Krieg, den Johanns neuer Berater, der Provinzadelige Sir Richard - ein Bastard von Johanns Bruder - zu verhindern trachtet. Vernunft statt Gewalt ist seine Devise. Doch in der Politik mit Vernunft siegen zu wollen - ohne Intrigen, Erpressungen, Hinterhalte, Händel und eben auch Krieg, den ja die Völker und nicht die Fürsten auszufechten haben - ist fast unmöglich. Als wäre Sir Richards Aufgabe nicht schon schwer genug, mischt sich mit Kardinal Pandulpho auch noch die Kirche ein. Dürrenmatt schafft es, aus dem Shakespearschen Königsdrama ein Stück zu schaffen, das politisches Handeln und das Agieren der Herrschenden mit den Mitteln des Theaters seziert. So wird der dahinter liegende Un- und Wahnsinn deutlich gemacht. Kirner "Lokalmatador" der Theatertruppe ist Diakon Manfred Kalbitzer, der als Lord Pembroke eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Orchester konzertiert am Stama BAD KREUZNACH. Das Gymnasium an der Stadtmauer lädt am Samstag, 10. Juli, um 19 Uhr zum Orchesterkonzert in die Aula. Auf dem Programm stehen die Ouvertüre zu "Acide e Glatea", die achte Sinfonie Beethovens sowie das Klavierkonzert Mozarts in A-Dur. Solistin am Flügel des Stadtmauergymnasiums ist Lehrerin Elke Keil-Jutz. Die musikalische Leitung des Abends hat Lehrer Peter Jutz. Das Orchester, in dem auch Schüler und Erwachsene aus der Bad Kreuznacher Gegend musizieren, probt seit Monaten an dem aktuellen Konzertprogramm im Weiterbildungszentrum der Stadt Ingelheim. Die dortige Musikschule kooperiert auf verschiedenen Ebenen mit dem Stama. Feli Felu brachte gute Laune aus der Sesamstraße mit Viola (rechts) freute sich über das hübsche Erinnerungsfoto mit Feli Felu, dem freundlichen Monster aus der Sesamstraße. Zu Beginn der Ferienreisezeit bereitet die Bahn den Gästen aus der beliebten Kinderserie einen großen Bahnhof nach dem anderen. Am Sonntag legte Feli Felu einen Stopp auf dem Kreuznacher Bahnhof ein und ermunterte die Kunden, beim Bahn-Quiz mitzumachen.Oeffentlicher Anzeiger vom 07.07.2004 Dorfgemeinschaft zieht an einem Strick Der Waldböckelheimer Marktplatz war zwei Tage lang das quirlige Zentrum eines bunten Festes WALDBÖCKELHEIM. Wieder einmal erwies sich das Dorfgemeinschaftsfest als Treffpunkt für Jung und Alt. Zwei Tage lang herrschte reger Betrieb rund um den Marktplatz Ein vielseitiges buntes Bühnen-Programm sorgte auf dem Festplatz für Abwechslung. So traten Tanzgruppen der Landfrauen und der Showtanzformation auf, und ein ortsansässiges Textilgeschäft präsentierte mit ortsansässigen Models eine Modenschau. Musikalische Darbietungen des Blasorchesters Waldböckelheim unter seinem Dirigenten Diethelm mit zeitgenössischem Sound trugen an beiden Tagen zur Unterhaltung bei. Für die Jüngeren drehte sich ein Kinderkarussell, außerdem hatte man diverse Spiele organisiert. Zahlreiche Vereine und Gruppen sorgten in ihren Ständen für das leibliche Wohl der Besucher. Wie in den Vorjahren richtete Karl-Heinz Staab eine Tombola aus, deren Erlös sozialen Zwecken im rheinland- pfälzischen Partnerland Ruanda zufließen soll. (wld) Texte in Tasche Neues von G. Brassard BAD KREUZNACH. Gabrièle Brassard hat jetzt ein "Taschen-Buch" herausgebracht, das sich nicht nur beim Wort, sondern auch an einem kleinen Henkel nehmen lässt. Es sieht aus wie ein elegantes Täschchen in schwarz-weiß mit Paketklammerverschluss und kleinem Fenster, das zum Kramen in den "packenden und getragenen Texten einer Wortspielerin" einlädt. Mit dieser Aufmachung hat die Autorin eine Form gefunden, die den Texten entspricht. Wer in diesem "Taschen-Buch" stöbert, wird Doppeldeutiges finden, Intimes, ganz leicht Frivoles und mit viel Humor Gewürztes. Nach einem Schreibkurs im Jahr 1995 sei sie ohne Stift und Papier nicht mehr aus dem Haus gegangen, erzählt die Autorin. Durch das "Dichterfrühstück" hat sie ein Netzwerk für Schreibende geknüpft und ihnen mit dieser Veranstaltung ein Forum gegeben: Am 12. September wird das 50. "Dichterfrühstück" gefeiert.Oeffentlicher Anzeiger vom 07.07.2004
BOCKENAU. Zu ihrem 2. Bulldog- und Schleppertreffen laden die Bulldog- und Schlepperfreunde Bockenau für Sonntag, 11. Juli, ab 10 Uhr, rund um die Bockenauer-Schweiz-Halle ein. Dazu werden bis zu 200 historische, teilweise über 75 Jahre alte Fahrzeuge, Traktoren verschiedenster Bauklassen, Unimogs und Ackergeräte erwartet. Eine Dreschmaschine aus dem Jahre 1957 zeigt, wie in alten Zeiten das Getreide gedroschen wurde. Um 11 Uhr beginnt der Frühschoppen mit dem Orchesterverein Hergenfeld. Um 14 Uhr stehen Prämierungen des ältesten Traktors, der größten Traktorgruppe und des am weitesten angereisten Teilnehmers auf dem Programm. Um 15 Uhr beginnt der Festzug durchs Dorf. Chorgesang kam in Dalberg gut an MGV Edelweiß arrangierte Sommerfest mit vielen Gastchören, die das Programm bereicherten DALBERG. Trotz kühler Witterung war das Festzelt vor dem Bürgerhaus beim Sommerfest des MGV Edelweiß am Samstag gut gefüllt. Die Sänger des gastgebenden Vereins unter Leitung von Wolfgang Raab eröffneten das Programm mit "Du Land der Burgen". Vorsitzender Peter Kullmann moderierte flott. Zum Auftakt präsentierte der MGV Concordia Wallhausen unter Johannes Hautz die Chöre "Abendständchen", "In jedem vollen Glase Wein", "Ein Bier" und "Weinland" und erhielt dafür reichen Beifall. Der stark dezimierte Chor aus Volxheim unter Wolfgang Raab wusste mit "Wahre Freundschaft", und "Ich weiß ein Fass in einem tiefen Keller" zu gefallen. Die Chorwerke eindrucksvoll wirken zu lassen, das zeichnete den Seniorenchor Dörrebach (Leitung Dr. Harald Threin) aus. Ein hervorragendes Klangbild lieferten auch die Hunsrück-Lerchen Schneppenbach unter Chorleiterin Lotte Liesch mit Titeln wie "Vater unser" und "Monte Madonna". Hörenswert waren auch die Lieder vom Quartettverein Wallhausen unter Dirigent Peter Gälweiler. Die Sänger trugen "Frisch gesungen", "Grüß mir die Reben" und "Bacchus" vor. Frisch und frei sang auch der MGV Liederkranz Schöneberg unter Leitung von Michael Hombach "Mit 66 Jahren" und "Mensch ärgere dich nicht". Dann setzte der GV Gutenberg den Schlusspunkt: Unter Leitung von Jürgen Heber sangen die Gutenberger "Wer recht in Freuden wandern will", "Mein Mund der singt, und "Feurige Herzen, roter Wein". Dann spielte Michael Jörg zum Tanz auf. Die Zeltmesse am Sonntagmorgen, die Vikar Eiden zelebrierte, wurde musikalisch von Kirchenchor Cäcilia Wallhausen unter Leitung von Hans-Friedrich Mohr umrahmt. Danach gab es Kaffee und Kuchen. Nun waren die Spabrücker Vereine unter sich und gaben ihre Visitenkarte ab: Exzellent wie immer die Musiker des Soonwaldorchesters unter Leitung von Arno Gillmann. Sehr ausdrucksstark sang der MGV vom Soon unter Leitung von Ralph Hoffmann mit "Das Morgenrot", "Seemann" und "Aus der Traube in die Tonne" war ihr Beitrag. Von seiner besten Seite zeigte sich auch der Kirchenchor Cäcilia, Leitung: Bruno Wingenter, mit "Mein Mund der singt" und dem "Gondellied". (jö) Von Bauchtanz bis Jazzdance BAD KREUZNACH. Colours & Tyranny Bauchtanz, Klassik, Jazzdance und einiges mehr wird am Freitag, 9 Juli, um 19 Uhr vom Balletcenter Shoukry im Luthersaal der kreuznacher diakonie geboten. Für die Veranstaltungsreihe diakonieArt hat Ahmed Shoukry (Choreographie) Elemente aus dem Musical Tyranny, das im März in der Theodor-Fliedner-Halle aufgeführt wurde, in sein Programm einfließen lassen. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Musik kennt keine Grenzen Oberlinger-Orgel soll Weihnachten in Peking erste Kirche nach Kulturrevolution mit Klang erfüllen Musik kennt keine Grenzen. Davon weiß Orgelbauer Wolfgang Oberlinger berufsbedingt ein Lied zu singen. Jetzt wird das Windesheimer Unternehmen für das Reich der Mitte tätig. Weihnachten soll in einer Kirche in Peking ein Instrument aus dem Hause Oberlinger klingen. PEKING / WINDESHEIM. Ungewohnte Klänge: Die erste neue Kirche, die in Peking nach der Kulturrevolution gebaut wird, erhält eine Oberlinger-Orgel. Das Instrument, für das Wolfgang Oberlinger 4000 bis 5000 Arbeitsstunden veranschlagt hat, ist derzeit im Bau. In den kommenden Wochen werden Gäste aus China hierhin kommen, um etwas über den Orgelbau im Allgemeinen und die Wartung der Orgel im Besonderen zu erfahren. Ist das zweimanualige, mittelgroße Instrument fertiggestellt, wird es in einen Container verfrachtet und per Schiff ins Reich der Mitte verfrachtet. Dorthin starten dann etwa vier Wochen später Monteure aus Windesheim, um es in der Kirche aufzubauen. Wolfgang Oberlinger grundsätzlich zum China- Auftrag: "Es ist schon ein kleines Wunder, wenn man sieht, wie rasant sich die Öffnung des kommunistischen China jetzt auch zur Kirche vollzieht." Bis vor kurzem sei es noch undenkbar gewesen, dass man über Religion oder Kirchenbau in offiziellen Kreisen öffentlich redete, so ist dieser Kirchenbau sogar von einem staatlichen Architekturbüro geplant worden und somit auch von offiziellen staatlichen Stellen subventioniert. Nach der ersten mechanischen Orgel, die von der Werkstatt Oberlinger bereits in den Konzertsaal von NCR (National China Radio) vor drei Jahren eingebaut wurde, ist auch der Bau dieser ersten Kirchenorgel ein besonderes Ereignis, das bestimmt in die Geschichte des Orgelbaues eingehen wird. Die Orgel für das Nationalradio war übrigens die Inititialzündung für den jetzigen Auftrag. Bei der offiziellen Orgelübergabe waren auch Pfarrer und Bischöfe vertreten. Das war die Stunde des ersten Kontaktes mit einer der christlichen Gemeinden Pekings und der Windesheimer Orgelbauwerkstatt. Für deren Gemeindevorstand war klar: So eine Orgel wollen wir auch haben. Ein zweiter Besuch Wolfgang Oberlingers in Peking folgte vor 14 Monaten. Dabei wurde der Orgelwunsch der christlichen Gemeinde in Peking abgespeckt und den finanziellen Möglichkeiten angepasst. Die Orgel für das Nationalradio hatte so viel gekostet wie der gesamte Kirchenneubau. Dann ging alles schnell über die Bühne. Bei seinem dritten Besuch im Reich der Mitte war alles binnen kürzester Zeit unter Dach und Fach: "Innerhalb von zehn Minuten war der Vertrag unterschrieben", sagt Wolfgang Oberlinger
Wuzzstock-Festival lockte die Biker zum Abrocken Drei Tage lang kam in Dörrebach tolle Stimmung auf - Bands heizten bei kühlen Temperaturen musikalisch ein DÖRREBACH. Zum zehnten Mal rockten am Wochenende 850 Biker auf dem Wuzzstock- Festival. Die sieben Musiker von Faltenrock heizten schnell mit Songs von Anastacia, Bon Jovi, aber auch mit Klassikern wie "Sweet Home Alabama" oder "Highway to Hell" ein. Sänger Heiko Kraft dankte Veranstalter Markus Stein für sein Engagement für die Biker-Szene im Kreis. Zusammen sangen die beiden "Summer of 69" von Bryan Adams. Nach Faltenrock spielte die Gruppe Undercover. Die Musiker aus Augsburg spielten Songs von Rammstein, Pink und Metallica. Samstags luden Pfarrer August Dahl aus Bell und Markus Harke aus Meisenheim zum Biker-Gottesdienst ein. Dieser wurde in bester Biker-Tradition mit "Knocking on Heaven's Door" begonnen und zum Gedenken an die letzten zehn Jahre Wuzzstock und all seine Besucher genutzt. Dann in Aktion: die Fullboostblues Band. Die Band aus Wiesbaden, die von Bluesrock bis Hardrock alles spielt, sorgte mit Songs von Led Zepplin und AC/DC für Stimmung. Für die Band Taximan, die kurzfristig abgesagt hatten, sprang die Deep-Purple-Coverband Demon Eyes ein. Danach übernahmen die Hängerband und anschließend Tin Pin Alley die Bühne. Zum Abschluss spielte Skol Lieder von Pink Floyd und Uriah Heep. Sonntags beschlossen die b- 50-Coverband mit Hits von Alanis Morissette, Coldplay und U2 sowie Mr. Please and The Funk-a-holics das Treffen. Gospelchor gastierte in der Kirche Ungewohnte Klänge in der evangelischen Kirche Pfaffen-Schwabenheim: Der Gospelchor unter Leitung von Martin Hindrichs brachte Lieder wie "Go down Moses", "Nobody knows" und "Go telling on the mountain" zu Gehör. Hartmut Müller am Klavier begleitete den Chor mit hoher Virtuosität. Eine erstaunliche Leistung, wenn man bedenkt, dass der Gospel-Chor erst Anfang 2003 gegründet worden ist. Nächstes großes Projekt: "Ein Abend mit internationalen Songs aus den Werkstätten von Gershwin, Sinatra und Co", verriet Hindrichs.Oeffentlicher Anzeiger vom 07.07.2004 Waldfest wurde wiederbelebt Odernheimer Disibodenberg-Fanfarenzug und vier Musikkapellen lockten ODERNHEIM. Wiederbelebt hat der Fanfarenzug Disibodenberg seine Tradition der Waldfeste. Vor exakt zehn Jahren traf man sich zum letzten Mal auf dem gemeindeeigenen Platz, dessen Überdachung einst ja noch vom Fanfarenzug gesponsort wurde. Ein volles Programm mit vier Gastmusikkapellen lockte viele Besucher. Aus dem Kirner Land unterhielten die Brunkensteiner, was Fanfarenzug-Vorsitzenden Karl-Heinz Weigand ein "Das war Blasmusik vom Feinsten!" entlockte. Der Waldplatz war gut besucht. Sonntagsmittags kamen die starken Musiker aus Lauschied, und aus dem Kuseler Land bereicherte der MV Hinzweiler den Kaffeeklatsch. Sogar aus dem Kaiserslauterner Land kam der MV Olsbrücken nach Odernheim. Klar, dass auch die Gastgeber unterhielten. Zum Wald-Gottesdienst am Sonntagmorgen, zu dem Pfarrer Ernst Marx überraschend 70 Christen begrüßte, studierte der Fanfarenzug einige Choräle ein. Auch der Sonntagabend wurde vom Fanfarenzug musikalisch gestaltet. "Die vergangenen zehn Jahre richteten wir stets ein Sommerfest auf unserem neuen Dorfplatz aus. Die Alten schlugen dann mal wieder ein Waldfest vor. Ich könnte mir vorstellen, es künftig im jährlichen Wechsel auf Wald- und Dorfplatz auszurichten. In Tüll und Tutu durch die vier Jahreszeiten von Vivaldi tanzen Ein Jahr des Probens hat ein Ende: Am Sonntag, 11. Juli, um 17 Uhr führen 80 Eleven im Rahmen der 21. Ballettwerkstatt Antonio Vivaldis "Die vier Jahreszeiten" im großen Saal des Kurhauses Bad Kreuznach auf. Ballettlehrerin Bernhild Thormaehlen freut sich auf den großen Tag und sagt: "Es sind sogar zwei Jungen dabei." Im Laufe von zwei Monaten hat sie alle Kostüme selbst genäht - ein paar Nachtschichten waren auch dabei. Für das kommende Jahr hat Bernhild Thormaehlen auch schon große Pläne: Sie will Serge Prokofieff "Cinderella" auf die Bühne bringen. Oeffentlicher Anzeiger vom 07.07.2004 Wein und Gesang Chor gibt Jahreskonzert LANGENLONSHEIM. Der gemischte Chor hat sein Jahreskonzert am Samstag, 24. Juli, 19.30 Uhr, unter das Motto "Musikalische Weinprobe" gestellt. Als Open-Air-Veranstaltung soll das Jahreskonzert im Weingut Clemens Honrath (Obere Grabenstraße) schwungvoll über die Bühne gehen. Chorleiter Stefan Göth stellte für das Konzert eine Mischung heiterer Chormusik zusammen. Neben dem gemischten Chor unter der Leitung von Stefan Göth wirken mit: die Sopranistin Pia Victoria Keitel und der Kinderchor des gemischten Chores unter Leitung von Dagmar Roth. Judith Honrath, Deutsche Weinkönigin 2002/2003, führt als Moderatorin durch den Abend. Bei Regenwetter wird das Jahreskonzert in die Gemeindehalle Langenlosnheim verlagert. Oeffentlicher Anzeiger vom 07.07.2004 Kinder tanzten im Jahreslauf Intensiv hatten sich die Mädchen und Jungen im evangelischen Kindergarten Guldental mit den vier Jahreszeiten beschäftigt. Beim Sommerfest im Kirchgarten setzten sie das Thema singend und tanzend in Szene. Etwa mit dem Polentertanz, der die Saat und Ernte verdeutlichte. Zu dem fröhlichen Singspiel gehörten auch Lieder wie "Die Jahreszeitenuhr" oder "Im Garten steht ein Schneemann". Neben dem sich anschließenden kurzweiligen Spielangebot für die Kinder konnten auch die Erwachsenen beim Korkenschätzspiel ihr Können unter Beweis stellen. Als dann Zauberer Markus Emrich in die Trickkiste griff, staunten längst nicht nur die Kleinen. Oeffentlicher Anzeiger vom 07.07.2004
"Music Maniacs" fanden mit ihrer Benefizaktion großen Anklang Partyband spielte in St. Gordianus zur Unterstützung des Chorfestivals: Am Samstag, 10. Juli, treffen die spanischen Sängerknaben in Planig ein PLANIG. Die "Music Maniacs" - die "Musikbegeisterten" - machen ihrem Namen alle Ehre, und sie greifen auch schon mal für eine gute Sache zu den Instrumenten: Die Partyband spielte am Samstagabend im katholischen Kindergarten St. Gordianus bei einem Benefiz-Open-Air-Konzert. Der Erlös ist für die spanische Knabenschola Escolonia Pueri Cantores de la Catedral de Burgos gedacht. Im Konzert eroberten die "Music Maniacs" die Herzen der Fans. Etwa 300 Euro an Reinerlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken sind bei dem Konzert zusammengekommen. Das Geld wird mit den bereits schon vorhandenen 2000 Euro aus Spenden und Einnahmen aus Veranstaltungen für den Aufenthalt und die Betreuung der spanischen Sängerknaben beim Chorfestival in Planig verwendet. Es handelt sich um die 32. Internationale Begegnung katholischer Kinder- und Jugendchöre, die vom 11. bis 18. Juli in 17 Diözesen stattfindet. Organisiert wird das Festival vom Metropolitankapitels der Hohen Domkirche und der Kölner Dommusik. Am 10. Juli werden die spanischen Sängerknaben in Planig eintreffen und von den Gastfamilien im Pfarrheim empfangen. Sonntag, 11. Juli, 18 Uhr, gestalten die jungen Spanier den von Gerold Reinbott zelebrierten Gottesdienst in der St. Gordeanuskirche mit. Dienstag, 13. Juli, singt der Knabenchor mit den von Benedikt Stumpf geleiteten Planiger Gordi-Singer in dem Gotteshaus. Damit die Spanier die Region kennenlernen, sind unter anderem Spaziergänge am Bosenberg, eine Fahrt mit dem Kurbähnchen "Blauer Klaus" und eine Rheinfahrt geplant. (ak) Jaques - das ist Comedy und niveauvolles Kabarett Schreiend komische Comedy gepaart mit niveauvollem Kabarett: Das ist der französelnde Bistrowirt Jaques mit Baskenmütze und Knautschgesicht, den die Stiftung Kleinkunstbühne Die Loge am Donnerstag, 8. Juli, um 20 Uhr im Haus des Gastes präsentiert. Detlev Schönauer, der Meister der Dialekte, zeigt "Highlights - Das Beste aus Jaques`Bistro". Er parodiert nicht nur glänzend, der gelernte Kirchenmusiker produziert ebenso souverän Köstlichkeiten am Klavier. Auch wenn Schönauer den Zeitgenossen kritisch aufs Maul und in die Seele schaut, nie wird er dabei verletzend Oeffentlicher Anzeiger vom 06.07.2004 Ferienprogramm für Kinder BAD KREUZNACH. Die Museen der Stadt Bad Kreuznach bieten in den Sommerferien ein üppiges Programm für Kinder ab sechs Jahren an. Drei spannende und kreative Veranstaltungen warten auf die Daheimgebliebenen. Los geht`s am Mittwoch, 21. Juli. Von 15 bis 16 Uhr können Interessierte im Schlosspark unter dem Motto "Unser kleines Herbarium" eine Sammlung von Pflanzen anlegen. Kosten: zwei Euro. Telefonische Anmeldung ab 14. Juli unter 0671/92 07 77. Römische Fresken werden am Mittwoch, 11. August, von 15 bis 17 Uhr in der Römerhalle gefertigt. Eine interessante Etagenrallye durch das Schloßparkmuseum gibt es am Samstag, 21. August, von 15 bis 16.30 Uhr.. Oeffentlicher Anzeiger vom 07.07.2004 Ebernburger Kinder feierten unterm Regenbogen ein Sommerfest Dinge, mit denen sich die Kinder des protestantischen Kindergartens Ebernburg bisher beschäftigt hatten, stellten sie im Gottesdienst zum Gemeinde- und Kindergartensommerfest spielerisch und tänzerisch dar. Sie nahmen so ihrem Pfarrer schon einmal die Predigt ab. Der Tag stand unter dem Motto "Wir feiern unterm Regenbogen", und vielfältig wie die Farben des Regenbogens waren auch die Angebote. So gab es ein Kasperltheater sowie Schmink- und Bastelangebote, und die Straße vor dem Kindergartengelände gehörte allein den Kindern. Das Schubkarrenrennen war der Höhepunkt.Oeffentlicher Anzeiger vom 07.07.2004
"Dobbeld falsch, Hombes!" Leser Thomas Scheffler hat sich von unserem Hombes inspirieren lassen. Also alsemo meen ich grad, der Hombes wär schief gewiggeld. Dud der doch glatt behaupde, mir wäre Hunsricker un folschert dodraus aach noch, mir hädde kee scheene werrder. Dobbeld falsch, Hombes! Abber komme mer zum scheenschde Wort. Ich finne das hängt vun de säsong ab. Denkt emo an de Fussball. Wie war das Wort so populär -bis zur EM. Heit wills keener mer heere. Als Beischbiel für e Wort, das grad in die Zeit basst, nenn ich Eich emo die Gehannstraube. Das is doch e herrlisch alt Wort. Oder kennt ihr das nit, weils in de gässjer kaum gärte gibt? Gehannstraube gibts entweder in rot orrer in schwarz. Beedes zusamme schmeckt nit, desweje sollt mer es mische lieber sein losse. Aach das kennt ihr Gääsjer noch vun uns lerne. Was die Natur getrennt hot, das soll der Polidigger nit zusamme fihsche. Steht das nit schun in de Bibel? E scheene Gruß vum Land, do wo noch kee Hunsrick is. Thomas Scheffler, Guldental Oeffentlicher Anzeiger vom 06.07.2004
Honig ist kostbare Gabe der Natur Offene Tür im Bienengarten Thomas Rabold HARGESHEIM. Rund um den Honig, die Bienen und deren artgerechte Haltung ging es einen Tag lang in der Imkerei "Bienengarten" von Thomas Rabold. Beim Honig-Erntefest zeigte der studierte Landwirt den vielen interessierten Gästen, wie viel Arbeit es kostet, bis der Honig aus der Wabe ins Glas gelangt. Einige Besucher konnten sogar Waben aus einem Bienenvolk samt ansitzenden Bienen in den Händen halten, was den Sanftmut der heute gezüchteten Bienen bewies. Besonders hell strahlten die Augen der Kinder beim Schleudern des Honigs aus den Waben. Rabold stellt seine 50 Bienenvölker im Laufe des Sommers an verschiedenen Standorten auf, um verschiedene Honigsorten zu ernten. Einige Bienenvölker befliegen in Steinhardt die Gründüngungsflächen mit Phacelia. Die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen konnten natürlich gleich nach der Honigzentrifuge verkostet werden. Wegen des großen Andrangs musste die gesamte Familie Rabold unermüdlich Fragen zur Bienenhaltung und zu Honig, Met (Honigwein), Wachskerzen und anderen Produkten beantworten.. (up)Oeffentlicher Anzeiger vom 06.07.2004 Backdoor überzeugt auch die Blues-Fans Rockband mit unplugged Konzert im Hof Fröhlich - Publikum einbezogen Den Auftakt der Sommerkonzerte "Blues im Hof" im Frei- Laubersheimer Hofgut Fröhlich spielte die Rockband "Backdoor" mit einem special unplugged Konzert. FREI-LAUBERSHEIM. Für die Band bedeute dies eine Herausforderung, erklärte Michael Grumbach vor dem Konzert, denn es seien nicht nur Backdoor-Fans, sondern auch viele Blues-Fans zu erwarten, und die Musik solle allen gefallen. Das tat sie denn auch, und trotz des außergewöhnlich kühlen Sommerabends waren fast 200 Besucher gekommen und ließen sich bis weit nach Mitternacht von den Backdoors unterhalten. Die hatten eine Menge Spielfreude und ein abwechslungsreiches Programm mitgebracht, Rock und Blues, viele Balladen und einige ganz neue Arrangements. Der Band-Sänger Michael Grumbach bezog das Publikum von Anfang an ein und die Gäste in der Scheune und im Hof sangen und klatschten gerne mit. Ferdinand Haag begeisterte mit der Blues Harp, temperamentvoll und virtuos wie bei "Mama don't dance" oder "2000 Miles". Bezaubert war das Publikum von Sarah Schäfer, die einige Songs intonierte, einfühlsam und mit großer Stimme. Neben "Let it rain" und "Heavy on my heart" überzeugte sie, lediglich von einer Gitarre begleitet, mit "Fields of Gold". Gefühlvoll oder energisch, aber immer souverän bearbeitete Dietmar Hehn sein Keyboard. Seine gesanglichen Qualitäten bewies Schlagzeuger Norbert Clemens mit "Babe" oder den beiden melancholischen "kölschen" BAP- Songs "Verdammt lang her" und "Do kanns zaubre". Michael Baldenbach und Eberhard Rothgen spielten nicht nur sehr engagiert und dynamisch ihre Instrumente Bass und Gitarre, sondern glänzten auch mit guten Stimmen oder hämmerten den Blues nach Bon Jovis "Living on a Prayer". Das Publikum verkehrte die Rollen, als es "Take me home" anstimmte, die Band spielte mit, sang im Wechsel, die Stimmung war toll. Idyllisch war das Ambiente im Hof: Holzbalken in der Scheune, Natursteinmauern mit Teelichtern in Nischen und minimalistische Dekoration mit Strohballen und einem Speichenrad bildeten den perfekten Rahmen fürs stimmungsvolle Konzert. Christa Lehr Oeffentlicher Anzeiger vom 06.07.2004
Scheune an Kurpfälzer Amtshof wurde düstere Räuberhöhle Jürgen Thelen und Andreas Krall präsentierten ihr Stück "Fiedel und Flinte" BAD MÜNSTER-EBERNBURG. Für ihr neues Stück "Fiedel und Flinte", dass Freitagabend im Kreis Bad Kreuznach uraufgeführt wurde, hätten Jürgen Thelen und Andreas Krall wohl keinen besseren Ort finden können als die Scheune des Kurpfälzer Amtshofs, die sie in eine Räuberhöhle verwandelten. Gut zwei Stunden lang entführte das Duo die Gäste ins Räuberleben der Zeit um 1800. Spätestens die Moritat vom Schinderhannes ließ die Gäste abtauchen in jene Jahre als das ständische Europa in den Wirren der französischen Revolution unterzugehen drohte - der ideale Nährboden für Räuberbanden. Deren Leben brachten Thelen und Krall dem Publikum in kurzweiligen Anekdoten näher. Jürgen Thelen besitzt als Bänkelsänger und Schinderhannes-Kenner einen erstklassigen Namen. Diesen bestätigte er auch mit seinem neuen Programm. Dabei ist sein neuer Bühnenpartner Andreas Krall die rechte Ergänzung und eine wirkliche Bereicherung. Krall, studierter Psychologe und Werbefachmann, glänzte mit seinem komischen Talent. Dennoch stand keiner der beiden Künstler im Schatten des anderen. Vielmehr ergänzten sie sich glänzend und begeisterten zwei Stunden lang das faszinierte Publikum. Literarische Anleihen holten sie sich bei Carl Zuckmayer oder Heinrich Heine. Als gebürtigem Hunsrücker war es für Thelen ein Muss, seinen Schinderhannes vorzustellen, aber auch andere Räuberbanden, wie die des Spessarts, kamen in Thelens und Kralls Räubertheater vor. Die Scheune als Räuberhöhle war Grundlage des Stückes. Hier finden die beiden beim Aufräumen passende Requisiten. Dazu wurden Lieder, Zaubertricks und Geschichten vorgetragen, die das Publikum faszinierten. "Der Amtshof mit seinem besonderen Flair ist der ideale Spielort", meinte Thelen, der wie sein Partner Freude am Räuberspiel im Amtshof versprühte. (bj) Oeffentlicher Anzeiger vom 06.07.2004 Mit Kittelschurz und Leinewammes Weinbrunnenfest in Kirschroth war gut besucht - Winzer boten Köstlichkeiten aus dem Keller an - Kleine Schauer störten kaum Zweifelsohne war der historische Weinlesezug, den die Kirschrother zu ihrem Weinbrunnenfest auf die Beine stellten, der Höhepunkt. Aber auch das sonstige Programm konnte sich sehen lassen. Die Winzer der Weingüter Barth, Bauer-Schneider, Franzmann, Krauth, Theis und Bamberger sowie die Winzergenossenschaft Rheingrafenstein aus Meddersheim boten ihre Schätze aus den Kellern an, und jeder Geschmack kam bei der Vielfalt an erlesenen Weinen auf seine Kosten. Den Samstagabend eröffnete Ortsbürgermeister Kurt Kistner mit einer kurzen Begrüßung, anschließend stimmten die Fröhlichen Zecher die Gäste auf weinfrohe Stunden in Kirschroth ein. Besonders gut kamen beim Publikum die Trommler von "Drumming Dragon" an, die auf Weinfässern trommelnd für einen besonderen Ohrenschmaus sorgten. Auch "Stefan & Elke", die den Abend über zum Tanz aufspielten, erhielten für ihren Auftritt viel Applaus. Der Sonntag begann traditionell mit dem Frühschoppen an den Weinständen rund um den Dorfbrunnen und dem Sektstand an der alten Schule. Musikalisch unterhielt neben den Auftritten der Wildgrafenbergsänger das Duo "Franka & Ralf" die Gäste. Die Tanzgruppe "Be natural" aus Merxheim präsentierte sich und ihr Können mit einem Tanz zu einem Song von Michael Jackson und einem 80er- Jahre-Potpourri. Beim Höhepunkt des Tages entführten die Kirschrother ihre Gäste in die Vergangenheit. Nach dem Hochzeitszug und der Dessousmodenschau in den vergangenen Jahren präsentierten sie sich so, wie ihre Vorfahren in den 30ern in die Weinlese gingen. Mit Kittelschurz und Leinewammes, mit Lögeln und Scherchen, Kopftüchern und Musikbegleitung. Die Landfrauen unter Leitung von Edelgard Bauer- Finther haben wieder einmal etwas ganz besonderes für die Gäste zusammen gestellt. Erst mit dem Läuten der Kirchenglocken durfte damals zur Lese aufgebrochen werden, und auch der Zug setzte sich erst in Bewegung, als der Klang der Glocken durch das Dorf hallte. Mit viel Applaus, Lachen und Bewunderung für die tolle Original-Kleidung und die echten Arbeitsgeräte wurde der Zug von der Menge empfangen und nahm unter anhaltender Begeisterung zu einem gemeinsamen Weinbergsschmaus und mit Musikbegleitung wie damals üblich unter dem Festzelt Platz. Oeffentlicher Anzeiger vom 06.07.2004 Backenzahn Molaris fühlte den Kindern gehörig auf den Zahn Kinder-Mitmach-Theater gastierte bei Projektarbeit "Rund um die Zähne" ODERNHEIM. Ein singender Backenzahn machte im Kindergarten Lilliput in Odernheim eine kurze Rast. Zu Beginn der Projektarbeit "Rund um die Zähne" war das Kinder-Mitmach-Theater für die Mädchen und Jungen ein ganz besonderes Ereignis. Molaris erzählte den kleinen Zuhörern einiges über seine Zahn-Familie. Kindgerecht verpackt in Lieder und Bilder verstanden
auch die Kleinsten, warum der Schneidezahn Schneidezahn heißt, der Eckzahn auch
Brot mit Kruste mag und die Backenzähne alles zu Brei mahlen. Der schneeweiße
Backenzahn Molaris motivierte nicht nur die kleinen Zuschauer, auch eine
Erzieherin wurde als Assistentin mit einbezogen. Während die Erzieherin an
einem großen Modell die Zahnputztechnik demonstrierte, putzten die Kinder mit
Molaris und den selbst gezauberten, unsichtbaren Zauber-Zahnbürsten
fleißig mit. Alle Kinder waren begeistert und wiederholten die kreisenden
Bewegungen und sprachen die einzelnen Reime mit. Oeffentlicher Anzeiger vom 06.07.2004 |
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