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Wunderschöne
Landschaft und faszinierende Kultur
Es
gibt merkwürdige Dinge.
Eigenständig
in ihrer Art, widersprüchlich im Charakter,
doch harmonisch im Ganzen – wie das Naheland.
Der
Reiz des Gegensätzlichen macht es so anziehend
für Familien, Genießer und Individualisten.
Der
Herrgott führte bei der Entstehung dieser
bildschönen Landschaft geschickt Regie.
Mitten in die waldreichen, majestätischen
Hunsrückhöhen setzte er den Erbeskopf (818
m), den höchsten Berg von Rheinland-Pfalz,
garnierte den Hunsrückrand mit sprudelnden
Quellen und ließ die sauberen Bäche zur
Nahe hinfließen.
Da
er es mit den Menschen zwischen Hunsrück
und Nahe gut meinte, verstreute er wertvolle
Bodenschätze über dem Land. Edle Steine
in Idar-Oberstein, mächtigen Schiefer in
Bundenbach und reiche Kupfererze in Fischbach.
Diese Lagerstätten brachten den Menschen
jahrhundertelang Arbeit und Brot.
Land
und Leute
Das
Weinbaugebiet Nahe steckt voller Besonderheiten.
Die geologischen und topographischen Formationen
vermitteln auf relativ kleinem Gebiet die
unterschiedlichsten Charakteristika und
Impressionen.
Wer
sich das Vergnügen gönnt, die 130 km lange
Naheweinstraße zu erkunden, begegnet einem
Szenario unvermuteter Dinge:
Weinberge,
die den Rang eines Kulturdenkmals beanspruchen
könnten. Burgen, Schlösser und Klosteranlagen,
die Zeugnis ablegen von der mittelalterlichen
Bedeutung dieser Region. Sie treffen auf
dramatische Gebirgswände, mystische Felsgnome,
weitläufige Hügellandschaften und südländisch
anmutende Weingärten.
Klima
Der
gesamte Lebensraum der Fluß- und Gebirgslandschaft
erhält seinen besonderen Reiz durch unterschiedliche
Klimazonen - milde Frühlingstemperaturen
an der unteren Nahe konkurrieren mit kühleren
Werten in den waldreichen angrenzenden Höhenlagen.
Im
Sommer spenden die großen Laubwälder des
Hunsrücks wohltuenden Schatten, im Herbst
und Winter bremsen sie die Kraft der von
Westen oder Norden attackierenden Böen.
In
einem wundersamen Wechselspiel klimatischer
Effekte erleben Sie mediterrane Temperaturen
neben erholsamer Frische.
Zugleich
bieten Natur und die Kulturlandschaft manchen
liebenswerten Genuß – Schätze, die Ihren
Körper und Ihre Seele im Gleichgewicht halten.
Saison
ist hier zu allen Jahreszeiten. In der deutschen
Toscana haben Frühling, Sommer, Herbst und
Winter ihr eigenes liebenswertes Gesicht.
Das
milde und trockene Klima im Nahetal trägt
dazu bei, daß der Frühling zeitig beginnt
und der Übergang vom Herbst zum Winter sich
auf angenehm freundliche Art vollzieht.
Flora
und Fauna
Flora
und Fauna eröffnen Ihnen einen Artenreichtum,
den sie in diesen Breitengraden nur an der
Nahe finden. Warum schon die Kelten und
Römer an diesen Orten siedelten, hatte wohl
die gleichen Gründe, die heute großstadtmüde
Menschen in das Weinland Nahe locken:
Erleben
Sie ein mildes, wohltuendes Klima mit den
meisten Sonnenstunden und den wenigsten
Regentagen im Westen Deutschlands,
dazu die mineralhaltigen Heilwasserquellen
aus den Tiefen des Nahetals.
Die
Menschen hier sind sehr darauf bedacht,
mit diesen Naturschätzen sorgsam umzugehen.
Wenn Sie demnächst bei einem Glas Wein mit
Eigenarten und Leuten der Region näher auf
Tuchfühlung kommen, werden Sie unvermittelt
spüren: Hier schenkt man reinen Wein ein.
Hinweis: Die
Winzer klagen über den ausbleibenden Regen.
Die im April vorhergesagten Regenschauer
blieben aus. Weniger als im April 2003
regnete es seit 1959 nicht mehr. Auch
die Bilanz der vergangenen drei Monate wurde
nur 1973 mit 36 Litern unterboten.
Damit
macht die Deutsche Toscana Ruf als regenärmstem
Gebiet wieder alle Ehre. Hier liegen die
Niederschlagsmengen konstant mindestens
200 mm niedriger als in den anderen Weinbaugebieten
Deutschlands.
Auch
das bewaldete Mittelgebirge, der Soonwald
und der Hunsrück, garantiert bessere Wetterbedingungen: Klimatisch
ist der Soonwald im Vergleich zu allen anderen
Mittelgebirgen z.B. für das Wandern, Reiten,
Biken, Golfen...besser geeignet.
Mit
600 bis 800 mm Jahresniederschlag, fällt
hier nur halb soviel Regen als z.B im Schwarzwald,
dem Bayrischen Wald und den Alpen und auch
wesentlich weniger als im Rothaargebirge,
im Hochwald, der Eifel oder in der Pfalz.
Es
gibt dementsprechend auch mehr Sonnentage,
die Durchschnittstemperaturen sind hier
höher als in den anderen Mittelgebirgen.
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